In der Praxis Spree Ecke Havel in Berlin-Spandau nutzen wir die 3D-Diagnostik gezielt dort, wo sie einen echten Mehrwert bringt – vor allem in der Implantologie und Oralchirurgie. Für Eingriffe, die planbar und sicher sein sollen.
Dr. Ulrich JacobZahnarztWas ist ein DVT?
Die digitale Volumentomografie (DVT) ist ein Röntgenverfahren, das aus vielen Einzelaufnahmen ein dreidimensionales Bild des Kiefers errechnet. Anders als beim klassischen Röntgen, das nur eine Ebene zeigt, lässt sich das Ergebnis am Bildschirm aus allen Richtungen betrachten und vermessen. So werden Knochenhöhe und -breite, der Verlauf von Nervkanälen und die Lage von Zahnwurzeln genau erkennbar.
Diese räumliche Information ist die Grundlage für viele moderne Behandlungen. Ohne sie müsste man manches abschätzen – mit ihr lässt es sich planen.
Wann ist ein 3D-Röntgen sinnvoll?
Besonders wertvoll ist die 3D-Aufnahme vor dem Setzen von Zahnimplantaten: Sie zeigt, ob genug Knochen vorhanden ist, wo Nerven verlaufen und an welcher Stelle das Implantat optimal sitzt. Auch vor einem Knochenaufbau oder Sinuslift, bei verlagerten Weisheitszähnen, vor einer Wurzelspitzenresektion oder zur Abklärung unklarer Befunde liefert sie entscheidende Informationen.
Wichtig: Eine 3D-Aufnahme wird nicht routinemäßig gemacht, sondern gezielt, wenn sie einen Mehrwert für die Planung bringt. Ob sie in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheiden wir nach der ersten Untersuchung – nach dem Grundsatz, so viel Diagnostik wie nötig, so wenig wie möglich.
Wie läuft eine 3D-Aufnahme ab?
Die Aufnahme selbst dauert nur kurz. Sie sitzen oder stehen ruhig, während das Gerät einmal um Ihren Kopf fährt und die Bilddaten aufnimmt. Es ist nichts Unangenehmes daran, kein enger Tunnel und keine lange Liegezeit. Anschließend steht das dreidimensionale Bild zur Auswertung bereit, und wir besprechen die Befunde mit Ihnen.
