SPREE ECKE HAVEL

Zahnerhalt · Berlin Spandau

aPDT in Berlin-Spandau – schonende Lichttherapie gegen Bakterien

Bei einer Parodontitis sitzen die schädlichen Bakterien tief in den Zahnfleischtaschen, wo man mit Instrumenten nicht jede Stelle erreicht. Genau hier setzt die aPDT an: Sie tötet diese Bakterien gezielt mit Farbstoff und Licht ab – ohne zu schneiden, ohne Antibiotika und für die meisten Patienten schmerzfrei.

Schonende lichtbasierte aPDT-Behandlung in einer Zahnarztpraxis in Berlin-Spandau

aPDT steht für antimikrobielle photodynamische Therapie – Bakterien werden mit Farbstoff und Licht abgetötet.

Sie wird vor allem ergänzend bei der Parodontitis-Behandlung eingesetzt.

Der Ablauf ist schonend, schmerzarm und kommt ohne Schnitt aus.

Sie erreicht Bakterien auch in tiefen Zahnfleischtaschen.

In der Praxis Spree Ecke Havel in Berlin-Spandau setzen wir die aPDT als schonende Ergänzung in der Parodontitis-Behandlung ein – dort, wo sie das Ergebnis der Reinigung sinnvoll unterstützt.

Norman JacobNorman JacobZahnarzt
Mein Anspruch ist ein Ergebnis, das natürlich aussieht und lange hält – und eine ehrliche Beratung darüber, was dafür wirklich nötig ist.
Eine schonende Ergänzung zur Parodontitis-Therapie? Lassen Sie in einem Gespräch klären, ob die aPDT für Ihre Behandlung sinnvoll ist.

Was ist die aPDT?

Die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) ist ein lichtbasiertes Verfahren, das Bakterien gezielt abtötet. Dabei wird ein blauer Farbstoff (ein sogenannter Photosensibilisator) in die Zahnfleischtasche eingebracht, der sich an die Bakterien anlagert. Anschließend wird die Stelle mit einem speziellen Licht bestrahlt. Das aktiviert den Farbstoff, und es entsteht eine Reaktion, die die Bakterienzellen zerstört – das umliegende Gewebe bleibt geschont.

Der Reiz liegt in der Schonung: kein Schnitt, kein Antibiotikum, und die Methode erreicht auch Bakterien an Stellen, die mechanisch schwer zugänglich sind.

Wann wird die aPDT eingesetzt?

Am häufigsten ergänzt die aPDT die Parodontitis-Behandlung: Nachdem die Zahnfleischtaschen gereinigt wurden, tötet sie verbliebene Bakterien gezielt ab und unterstützt so das Abheilen. Auch bei einer Periimplantitis, der Entzündung am Implantat, kann sie ergänzend zum Einsatz kommen.

Wichtig zu wissen: Die aPDT ist kein Ersatz für die gründliche Reinigung, sondern ihr Begleiter. Erst wird der Großteil der Beläge entfernt, dann hilft die aPDT bei dem, was zurückbleibt. Ob sie in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt vom Befund ab.

Wie läuft eine aPDT ab?

01ReinigungZunächst werden die Zahnfleischtaschen gründlich von Belägen befreit.
02Farbstoff aufbringenDer blaue Photosensibilisator wird in die Tasche eingebracht und lagert sich an die Bakterien an.
03BelichtungDie Stelle wird mit dem speziellen Licht bestrahlt, das den Farbstoff aktiviert.
04WirkungDie aktivierte Reaktion tötet die Bakterien ab; das Gewebe wird dabei geschont.

Häufige Fragen

Tut die aPDT weh?

Die aPDT ist für die meisten Patienten schmerzfrei. Es wird nicht geschnitten; Farbstoff und Licht wirken schonend. Eventuelle Beschwerden stammen eher von der vorausgehenden Reinigung der Zahnfleischtaschen.

Ersetzt die aPDT Antibiotika?

Die aPDT kann helfen, den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren, weil sie Bakterien lokal und gezielt abtötet. Ob und wann Antibiotika nötig sind, entscheidet sich nach dem individuellen Befund.

Ist die aPDT eine eigenständige Behandlung?

Nein, sie ist eine Ergänzung. Die Basis bleibt die gründliche Reinigung der Zahnfleischtaschen; die aPDT unterstützt das Ergebnis, indem sie verbliebene Bakterien abtötet.

Was kostet eine aPDT?

Die aPDT ist in der Regel eine Eigenleistung, die ergänzend zur Parodontitis-Behandlung angeboten wird. Den konkreten Rahmen halten wir im Heil- und Kostenplan fest.

Dieser Text dient der allgemeinen Patienteninformation und ersetzt keine persönliche Untersuchung oder Beratung.

Norman Jacob
Norman JacobZahnarztÄsthetische Zahnmedizin, Implantologie

Schonende Ergänzung für gesundes Zahnfleisch

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