In der Praxis Spree Ecke Havel in Berlin-Spandau steht der Zahnerhalt im Mittelpunkt. Eine Wurzelbehandlung (Endodontie) ist oft der letzte Schritt, um einen Zahn zu bewahren, bevor Zahnersatz nötig würde.
Wann ist eine Wurzelbehandlung nötig?
Eine Wurzelbehandlung wird nötig, wenn das Gewebe im Inneren des Zahns – die Pulpa mit Nerv und Blutgefäßen – entzündet oder abgestorben ist. Häufigste Ursache ist eine tiefe Karies, durch die Bakterien bis zum Nerv vordringen. Auch ein Unfall oder ein Riss im Zahn kann dazu führen.
Typische Zeichen sind anhaltende oder pochende Schmerzen, eine starke Empfindlichkeit auf Wärme oder Kälte, oder eine Schwellung. Manchmal stirbt der Nerv aber auch ohne deutliche Beschwerden ab. Diesen Mythos hören wir oft – „kein Schmerz, kein Problem" – und er stimmt nicht. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle wichtig.
Constanze GonzálezZahnärztinWie läuft eine Wurzelbehandlung ab?
Tut eine Wurzelbehandlung weh?
Die direkte Antwort: in der Regel nicht. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung, sodass Sie währenddessen kaum etwas spüren. Oft lindert die Behandlung sogar den Schmerz, der Sie überhaupt erst in die Praxis geführt hat, weil die Entzündungsquelle entfernt wird.
In den Tagen danach kann der Zahn empfindlich sein; das lässt sich mit den empfohlenen Mitteln gut lindern und klingt meist rasch ab. Jeder Zahn ist anders – pauschal lässt sich der Verlauf nicht vorhersagen, aber die große Angst vor dem Eingriff ist meist unbegründet.
Wurzelbehandlung oder Zahn ziehen?
| Weg | Ergebnis | Wann |
|---|---|---|
| Wurzelbehandlung | eigener Zahn bleibt erhalten | solange der Zahn zu retten ist |
| Ziehen + Ersatz | Lücke, danach Brücke oder Implantat | wenn der Zahn nicht mehr erhaltbar ist |
Unser Grundsatz ist klar: erst alles für den Erhalt versuchen. Lässt sich ein Zahn nicht mehr retten, sind ein Implantat oder anderer Zahnersatz die nächste Option – aber eben erst dann.
