In der Praxis Spree Ecke Havel in Berlin-Spandau behandeln wir die Periimplantitis mit dem Ziel, die Entzündung zu beruhigen und Ihr Implantat zu retten – und beraten Sie, wie sich ein Rückfall vermeiden lässt.
Norman JacobZahnarztWarum schnelles Handeln zählt
Eine Periimplantitis verläuft anfangs oft unauffällig – Schmerzen treten meist erst spät auf. Genau das macht sie tückisch: Wer auf Schmerzen wartet, wartet zu lange. In der frühen Phase, der Mukositis, ist die Entzündung noch oberflächlich und gut umkehrbar. Greift sie auf den Knochen über, wird die Behandlung aufwendiger, und der Halt des Implantats steht auf dem Spiel.
Deshalb gilt: Lieber einmal zu früh kontrollieren lassen als einmal zu spät. Ein früher Termin kann den Unterschied machen zwischen einer einfachen Reinigung und einem Eingriff – oder zwischen Erhalt und Verlust des Implantats.
Woran erkenne ich eine Periimplantitis?
Erste Anzeichen sind eine Blutung beim Putzen am Implantat, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, ein Druck- oder Spannungsgefühl und manchmal ein Rückgang des Zahnfleischs, durch den das Implantat länger wirkt. Schmerzen treten oft erst spät auf – deshalb ist Warten der falsche Weg.
Wenn Ihnen eines dieser Zeichen an einem Implantat auffällt, lassen Sie es kontrollieren. Eine frühe Mukositis lässt sich meist einfach beheben; eine fortgeschrittene Periimplantitis ist aufwendiger. Der Zeitpunkt entscheidet mit über den Erhalt des Implantats.
Wie entsteht eine Periimplantitis?
Wie am natürlichen Zahn sammeln sich auch am Implantat bakterielle Beläge. Werden sie nicht gründlich entfernt, reizen sie zunächst das Zahnfleisch – das ist die Mukositis, eine noch oberflächliche und gut umkehrbare Entzündung. Bleibt sie unbehandelt, kann sie auf den Knochen übergreifen. Dann baut sich der Knochen rund um das Implantat ab, und aus der Mukositis wird eine Periimplantitis.
Begünstigt wird der Verlauf durch unzureichende Mundhygiene, Rauchen, eine unbehandelte Parodontitis an den eigenen Zähnen und einige Allgemeinerkrankungen. Genau deshalb gehört ein Implantat dauerhaft in die zahnärztliche Kontrolle – nicht nur kurz nach dem Einsetzen.
Wie wird eine Periimplantitis behandelt?
Im Mittelpunkt steht, die Entzündung zu stoppen und die Implantatoberfläche gründlich von Belägen zu reinigen. Bei einer frühen, oberflächlichen Entzündung genügt oft eine nicht-chirurgische Reinigung mit anschließend engmaschiger Kontrolle. Ist der Knochen bereits betroffen, kann ein kleiner chirurgischer Eingriff nötig sein, um die Oberfläche zugänglich zu machen und das Gewebe zu beruhigen.
In welchem Stadium sich die Entzündung befindet, klären wir mit einer gezielten Untersuchung samt Röntgenbild. Darauf baut der Behandlungsplan auf – abgestuft nach dem, was Ihr Befund verlangt.
Vorbeugen: die beste Behandlung
Eine Periimplantitis lässt sich in den meisten Fällen vermeiden. Entscheidend sind eine gute häusliche Mundhygiene, die auch die Implantatregion erreicht, der Verzicht aufs Rauchen und regelmäßige Kontrolltermine mit professioneller Reinigung. Wer eine Parodontitis an den eigenen Zähnen hat, sollte diese konsequent behandeln lassen, weil sie das Risiko am Implantat erhöht.
Diese Nachsorge ist kein Beiwerk, sondern der eigentliche Schutz Ihres Zahnimplantats über die Jahre. Wir stimmen die Intervalle auf Ihr persönliches Risiko ab.
